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KONZERTPROGRAMM

2005 / 2006

Freitag, 16.09.2005 *
Camerata Köln
Festkonzert, Festakt und Empfang
konzert1
Die Jubiläumssaison „50 Jahre Bruchsaler Schlosskonzerte“ des Kulturrings Bruchsal eV in Verbindung mit dem SWR wird eröffnet mit einem kleinen Festakt und Empfang sowie dem festlichen Konzert der Camerata Köln. Auf dem Programm stehen in kompetenter historischer Aufführungspraxis barocke Werke von Georg Philipp Telemann, Johann Melchior Molter und Sebastian Bodinus. Außerdem wird an diesem Abend die neue CD „Mozart in Bruchsal“ mit beispielhaften Interpretationen seiner Kammermusik aus den letzten 25 Jahren „Bruchsaler Schlosskonzerte“ präsentiert werden.
Freitag, 14.10.2005 *
Trio Callot
konzert2
Mit Kerstin Grötsch, Klarinette, Jone Kaliunaite, Viola und Babette Dorn, Klavier, gastiert ein „gemischtes Trio“ (Bläser, Streicher, Tasteninstrument) mit einem „Hommage“-Programm. Benannt nach dem französischen Zeichner und Graveur Jacques Callot (um 1600) spielt das junge Trio Kompositionen von Robert Schumann und Wolfgang Amadeus Mozart sowie diesen beiden zugeeignete Werke von György Kurtág und Katia Tchemberdji. Die in Moskau ausgebildete Komponistin wird ihre Tonbandkomposition „Im Namen Amadeus“ (1991) persönlich vorstellen.
Freitag, 04.11.2005
Pavel Haas Quartett
konzert3
Das in Prag ansässige junge Ensemble gewann in diesem Jahr den ersten Preis beim wohl renommiertesten internationalen Streichquartettwettbewerb, dem Premio Paolo Borciani in Florenz. Teil dieses Preises ist neben Konzerteinladungen ín verschiedene Musikzentren Europas, den USA und Japans auch eine Einladung des Kulturrings für ein Bruchsaler Schlosskonzert. Zu hören sind die Streichquartette KV 465 von Mozart und op. 135 von Beethoven sowie das Quartett über kabardinische Themen von Prokofieff.
Freitag, 09.12.2005
Ensemble Bell'Arte Salzburg / Susanne Rydén, Sopran
konzert4
Mit Bell’Arte Salzburg kommt ein weiteres Spezialistenensemble auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis in unsere Konzertreihe. Gemeinsam mit der erfolgreichen schwedischen Sopranistin Susanne Rydén präsentiert das Ensemble die „Weihnachtsbotschaft“ mit barocken Werken von Johann Rosenmüller, Dietrich Buxtehude, Johann Joseph Fux, Gottlieb Muffat, Johann Heinrich Schmelzer, Pal Esterhazy, Heinrich Ignaz Biber u.a.
Freitag, 27.01.2006
Klavierabend Cecile Licad
konzert5
Die 1961 in Manila geborene Pianistin ist Meisterschülerin von Rudolf Serkin. Seit ihrem viel beachteten Debüt beim berühmten Tanglewood Festival mit dem Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa konzertierte sie weltweit mit Klavierabenden bzw. als Solistin aller großen amerikanischen und europäischen Orchester. Für ihren Bruchsaler Klavierabend in der Reihe international bedeutender Pianisten hat sie ein außergewöhnlich reizvolles Programm ausgewählt: U.a. die Fantasie KV 475 von Wolfgang Amadeus Mozart aus Anlass seines 250. Geburtstags sowie verschiedene Werke von Emmanuel Chabrier, Louis Moreau Gottschalk und Sergej Rachmaninov.
Donnerstag, 23.02.2006 *
Tanja Tetzlaff, Violoncello / Gunilla Süssmann, Klavier
konzert6
Die Schülerin von Heinrich Schiff und vielfach preisgekrönte Cellistin hat sich mit ihrem nicht minder bekannten geigenden Bruder Christian Tetzlaff in unserer Konzertreihe bereits 1996 vorgestellt. Sie musiziert diesmal mit der norwegischen Pianistin Gunilla Süssmann, die inzwischen schon mehrfach beim „Bergen International Festival“ mit ihrem brillanten Klavierspiel faszinierte. Die beiden jungen Virtuosinnen spielen ein klassisch-romantisches Programm mit Werken von Beethoven, Grieg und Rachmaninow sowie äußerst selten zu hörende Stücke von Jean Sibelius.
Donnerstag, 24.03.2006 *
Jacques Thibaud Trio / Anton Kuerti, Klavier
konzert7
Mit dem Jacques Thibaud Trio gastiert eines der international bekanntesten Streichtrios. Begleitet wird es von dem in Österreich geborenen, aber seit 35 Jahren in Kanada lebenden Pianisten Anton Kuerti, der von der New York Times als der "ideale Kammermusiker" gerühmt wird, hierzulande aber immer noch als Geheimtipp gilt. Allerdings hat Kuerti mit einem Klavierabend bereits 1960 bei den Bruchsaler Schlosskonzerten sein Debüt gegeben. Mit Mozarts c-moll Fantasie ist Kuerti solistisch und im A-Dur Klavierquartett von Johannes Brahms zusammen mit dem Streichtrio neu zu erleben.
Donnerstag, 27.04.2006 *
Quatuor Danel / Henschel Quartett
konzert8
An diesem Konzertabend spielen gleich zwei namhafte Streichquartette der internationalen Kammermusikszene: das durch seine Schostakowitsch-Einspielungen hochgelobte französische Quatuor Danel und das - bis auf den seit über 10 Jahren mitspielenden Cellisten Mathias Beyer-Karlshoj - Geschwisterquartett von Christoph, Markus und Monika Henschel. Die Mendelssohn-Einspielung der Henschels erhielt den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Beide Ensembles spielen ein Streichquartett von Mendelssohn bzw. Schostakowitsch und dann zusammen von denselben Komponisten die beiden wunderbaren Streichoktette op. 20 bzw. op.11.
Sonntag, 21.05.2006
Trio Ondine
konzert9
Dieses junge dänische Klaviertrio ist bereits Preisträger vieler nationaler und internationaler Wettbewerbe und Auszeichnungen. Als Meisterschüler des Alban Berg Quartetts in Köln und des Pianisten Ralf Gothoni in Helsinki wurde das Trio Ondine 2004 in England zu den BBC’s New Generation auserwählt. Der Pianist Martin Qvist Hansen, der Geiger Erik Heide und der Cellist Jonathan Slatto werden drei der schönsten Klaviertrios von Joseph Haydn, Robert Schumann und Franz Schubert spielen.
Mittwoch, 14.06.2006
Bruno Kliegl, Glasharmonika und Rezitation
Vincent Julien Piot, Hammerklavier / Jana Karin Adam, Sopran
konzert10
Der Abschlussabend der 50. Jubiläumssaison der Bruchsaler Schlosskonzerte ist der 1769 in Bruchsal geborenen und im Alter von vier Jahren erblindeten Glasharmonikaspielerin Marianne Kirchgeßner gewidmet. Von ihrer zauberhaften Virtuosität war Mozart, der sie in Wien kennenlernte, so beeindruckt, dass er eigens für sie Stücke schrieb und sie auch teilweise bei Konzerten musikalisch begleitete. Diese und andere, von Mozart und seinen Zeitgenossen teilweise speziell für die Künstlerin komponierten Stücke – ergänzt durch literarische Texte und Melodramen aus jener Zeit – sind als Hommage an Marianne Kirchgeßner in ihrer Heimatstadt gedacht.
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