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KONZERTPROGRAMM

2013 / 2014

Sonntag, 15.09.2013 *
Heath Quartet
Aleksandar Madzar, Klavier
konzert1
Hierzulande ist das englische Heath Quartet noch ein absoluter Geheimtipp, in seiner Heimat dagegen zählt es bereits zur ersten Wahl der jungen Streichquartette. Benannt ist es nach seinem Primarius Oliver Heath. Seit 2002 spielt er zusammen mit der Geigerin Cerys Jones, dem Bratscher Gary Pomeroy und dem Cellisten Christopher Murray.

Mit den Streichquartetten op. 77/1 von Joseph Haydn und op. 3 von Alban Berg stellen sie zwei bedeutende „Wiener Werke“ in spannungsvollen Kontrast zueinander. Für Robert Schumanns Klavierquintett, einem der Prachtstücke der Kammermusikliteratur, gesellt sich dann Aleksandar Madzar, Preisträger des international renommierten Pianistenwettbewerbs von Leeds dazu.
Sonntag, 20.10.2013 *
Klaviertrio
Daniel Sepec - Roel Dieltiens - Andreas Staier
konzert2
„Gewidmet wird dieses Werk Niemandem außer jenen, die Gefallen daran finden“ bestimmte Schubert über sein spätes Klaviertrio Es-Dur op.100. Er hätte indessen auch schreiben können „für alle Kammermusikfreunde“, denn dieses Trio gehört zu den beliebtesten Stücken der romantischen Kammermusik.

Dabei kommt der Farbenreichtum dieser Musik mit historischen Instrumenten besonders gut zur Geltung; vor allem, wenn man sie mit so viel musikalischer Intelligenz spielt wie der Geiger Daniel Sepec, der Cellist Roel Dieltiens sowie Andreas Staier am Hammerflügel. Beethovens Variationen über „Tochter Zion“ von Händel und Mozarts E-Dur-Klaviertrio KV 542 runden diesen Kammermusikabend ab.
Freitag, 22.11.2013 *
Armida Quartett
konzert3
Die Zauberin Armida ist der Vorstellungskraft des Dichters Torquato Tasso entsprungen und hat dann auch die Phantasie zahlreicher Komponisten beflügelt. Nach ihr hat sich das junge deutsche Armida Quartett benannt. Beim internationalen ARD-Musikwettbewerb 2012 löste es mit seinem spannend-energievollen Spiel, seiner Präzision und seinem musikalischen Instinkt beim Publikum wahre Begeisterungsstürme aus und trug den ersten Preis davon.

Bei unserem Konzertabend werden die Armidas mit einer reizvollen Zusammenstellung der Streichquartette op.1 von György Kurtág, KV 464 von Wolfgang Amadeus Mozart und D-Dur von Maurice Ravel bezaubern.
Freitag, 13.12.2013
Ensemble NeoBarock
konzert4
Das in Köln residierende Ensemble NeoBarock hat sich mit fesselnden Interpretationen und atemberaubender Spielfreude, die Leidenschaft, Perfektion und Virtuosität vereinen, in den wenigen Jahren seiner Existenz bereits als eines der international führenden Spezialensembles für Alte Musik etabliert.

Rund um die Weihnachtssinfonie „per il Santissimo Natale“ von Giuseppe Valentini präsentieren Volker Möller und Maren Ries, Violinen, Ariane Spiegel, Cello und die Londoner Cembalistin Medea Bindewald ein adventliches Konzertprogramm mit Werken des 17. und 18. Jahrhunderts von Heinrich Ignaz Franz Biber (Rosenkranzsonaten 1 u. 3), Georg Friedrich Händel, Salomone Rossi, Antonio Vivaldi, Johann Heinrich Schmelzer, Domenico Gallo und Henry Purcell.
Freitag, 24.01.2014 *
Alexej Gorlatch, Klavier
konzert5
„Mondschein“ und „Sturm“ an einem Abend: Alexej Gorlatch kombiniert in seinem Bruchsaler Rezital die beiden großen Beethoven-Sonaten mit dem zeitgenössischen Stück "Milking Darkness" von Lera Auerbach sowie Richard Wagners wenig bekannter Klaviersonate As-Dur und vier Mazurken op. 68 von Frédéric Chopin.

1988 in der Ukraine geboren, lebt Gorlatch seit seiner Kindheit in Deutschland und hat beim „Pianistenmacher“ Karl-Heinz Kämmerling studiert. Nach mehreren spektakulären Wettbewerbserfolgen ist er jetzt im Sprung auf die großen Konzertpodien der Welt. Seit 2013 wird er dabei durch das neue Programm „SWR2 New Talent“ gefördert, das jungen Ausnahmemusikern besondere Konzertauftritte und CD-Produktionen ermöglicht.
Sonntag, 23.02.2014
Klaviertrio
Antje Weithaas - Quirine Viersen - Silke Avenhaus
konzert6
Zwei berühmte „letzte Werke“ rahmen dieses besonders exquisite Konzertprogramm: Ludwig van Beethovens hochemotionales Erzherzog-Trio, das in seiner zeitlosen Form und Allgemeingültigkeit besticht sowie Robert Schumanns sehr persönliches Trio op. 110, das gleichfalls tiefe Einblicke in das Seelenleben des Komponisten bietet. Dazwischen steht das zeitgenössische Piano Trio (1984) des holländischen Komponisten Tristan Keuris mit seinen bezaubernden atmosphärischen und farblichen Komplexen. Mit der Geigerin Antje Weithaas, der Cellistin Quirine Viersen und der Pianistin Silke Avenhaus interpretieren drei hochvirtuose Kammermusikerinnen der internationalen Spitzenklasse diese Werke.
Freitag, 14.03.2014 *
Ensemble L'Ornamento
konzert7
L'Ornamento“ (Verzierung) – im Namen dieses Ensembles steckt eine für die Musik der Barockzeit ganz entscheidende Kunst: das oft recht dürre Notengerüst mit pulsierendem Leben zu füllen, mit musikalischem Einfallsreichtum, Spontaneität, Feuer und eben auch mit Verzierungen.

Das zupackende und gleichzeitig brillante Spiel gelingt den vier jungen Musikern dabei immer wieder auf staunenswerte Weise. Die Flötistin und die Geigerin Juliane und Katharina Heutjer, der Cellist Jonathan Pešek und der Cembalist Sebastian Wienand haben für unser Konzert virtuose Barockmusik aus vier Ländern ausgewählt: aus Italien von Vivaldi, Riccio, Lonati und Meruala, aus Frankreich von Leclair, aus England von Locke und Purcell sowie aus Deutschland von Bach und Händel.
Freitag, 11.04.2014
Vokalensemble Amarcord
konzert8
1992 von Mitgliedern des Leipziger Thomanerchores gegründet, zählt Amarcord heute weltweit zu den führenden Vokalensembles. Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität und absolute musikalische Stilsicherheit sind die besonderen Markenzeichen dieses Ensembles.

Mit ihrem zur Passionszeit passenden Programm „Tenebrae – Musik der Einkehr und Versenkung“ lassen die fünf Sänger in der Hofkirche mit gregorianischen Chorälen, Renaissance-Motetten und zeitgenössischen geistlichen Werken eine innerlich bewegende und ergreifende Musik lebendig werden, die Zeugnis gibt vom Glauben an die Gnade und Barmherzigkeit eines lebendigen Gottes.
Sonntag, 04.05.2014
Harriet Krijgh, Violoncello / Magda Amara, Klavier
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Die 1991 in den Niederlanden geborene Cellistin Harriet Krijgh erspielt sich derzeit einen international renommierten Preis nach dem anderen und gilt mit ihrer technischen Brillanz und höchsten künstlerischen Sensibilität als eine der interessantesten Virtuosinnen ihrer Generation. Mit der 1984 in Moskau geborenen, am berühmten Tschaikowsky Konservatorium ausgebildeten und gleichfalls mehrfach preisgekrönten Pianistin Magda Amara verbindet sie eine große Liebe zur Kammermusik.

Die beiden jungen Musikerinnen gestalten ihren Bruchsaler Konzertabend mit virtuos-aufregenden, besinnlichen, klangopulenten und mitreißend-tänzerischen Meisterwerken von César Franck (Sonate A-Dur), Robert Schumann (Adagio und Allegro), Johannes Brahms (Sonate e-Moll) und Frédéric Chopin (Polonaise brillante op.3).
Freitag, 06.06.2014
Spark – Die klassische Band
konzert10
Die außergewöhnliche Musik unseres schon gewohnt „grenzüberschreitenden“ Konzerts zum Saisonabschluss verbindet wieder klassische Kammermusik, Volksliedeinflüsse und sog. Weltmusik, jazzige Grooves, barocke Harmonik und Minimal Music.

Die fünf klassisch ausgebildeten Musiker von Spark, ECHO-Preisträger in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ brechen dabei mit ihrer hinreißend faszinierenden Musik die Grenzen zwischen den Genres virtuos auf und ziehen mit ihrer ungewöhnlichen Besetzung alle Register: die bis zu 30 verschiedene Flötenvarianten spielenden Andrea Ritter und Daniel Koschitzki, der Geiger/Bratscher Stefan Glaus, der Cellist Victor Plumettaz und der Pianist Mischa Cheung.
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