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KONZERTPROGRAMM

2015 / 2016

Sonntag, 20.09.2015 *
Ensemble Magali Mosnier
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60 Jahre Bruchsaler Schlosskonzerte sind Anlass und Verpflichtung genug, auch die Jubiläumssaison – trotz gravierender Sparzwänge – wieder mit besonderen Ensembles und führenden Künstlern des internationalen Konzertlebens zu gestalten.

So eröffnet die neue Saison die vielfach preisgekrönte und charmante französische Flötistin Magali Mosnier (Jahrgang 1976), die in ihrem Pariser Ensemble – mit der Geigerin Sarah Nemantu, der Bratscherin Lise Berthaud und dem Cellisten François Salque – gleichfalls international renommierte Virtuosen und leidenschaftliche Kammermusiker der jüngeren Generation in Frankreich vereint.

Berühmte Flötenquartette von Mozart rahmen im festlichen Programm dieses hochkarätigen Ensembles Kompositionen von Franz Schubert, Albert Rousell und Ludwig van Beethoven.
Freitag, 30.10.2015
Christian Zacharias, Klavier
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Langjährige Besucher unserer Konzertreihe werden sich noch gut daran erinnern, wie in den 1970er und 80er Jahren der damals in Karlsbad wohnende und auch dem Kulturring Bruchsal als Mitglied beigetretene junge Pianist Christian Zacharias (geb. 1950) nach Preisgewinnen bei renommierten internationalen Wettbewerben seine ersten Klavierabende in unserer Kammermusikreihe gab. Inzwischen als Weltklassepianist arriviert und in England lebend leitet er seit 2000 auch das Orchestre de Chambre de Lausanne.

Zur Jubiläumssaison kommt Christian Zacharias in unsere Konzertreihe zurück und spielt in seinem – gewohnt ausgefallenen – Rezital neben Sonaten von Domenico Scarlatti, Padre Antonio Soler und Maurice Ravel einige Scherzi und Mazurken von Frédéric Chopin.
Freitag, 20.11.2015 *
Vision String Quartet
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In diesem Jahr als „SWR2 New Talent“ ausgewählt ist das Vision String Quartet ein junges Ensemble, das sich in der klassischen Kammermusikliteratur genauso zuhause fühlt wie in ganz anderen Klangwelten. Mit seinem freien Auftreten und eigenen Klangvorstellungen vermittelt es auch in klassischen Kammerkonzerten neue Höreindrücke und Perspektiven.

Im Programm dieses Abends bringen die Geiger Jakob Encke und Daniel Stoll, der Bratscher Sander Stuart und der Cellist Leonard Disselhorst neben den Streichquartetten op. 80 von Mendelssohn und op. 110 von Schostakowitsch sowie den Fünf Stücken von Schulhoff mit ihrem Arrangement von Schuberts „Erlkönig“ noch eine ganz „eigene Note“ mit.
Freitag, 4.12.2015
Dorothee Mields, Sopran
Stefan Temmingh – The Gentleman's band
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“Inspired by song“ – das neue Projekt des in unserer Konzertreihe bereits 2011 höchst erfolgreich aufgetretenen südafrikanischen Blockflötisten Stefan Temmingh ist frühbarocken englischen Liedern gewidmet. Die personifizierte Inspiration hierzu war die Barocksopranistin Dorothee Mields mit ihrer unvergleichlichen Stimme und ihren berührenden Interpretationen.

Gemeinsam mit dem international besetzten Ensemble „The Gentleman’s Band“ mit Axel Wolf (Laute/Barockgitarre), Margret Köll (Barockharfe), Domen Marinčič (Viola da Gamba/Cello) und Wiebke Weidanz (Cembalo) präsentieren die virtuosen Musiker neben traditionellen Weisen weitgehend unbekannte Instrumentalfassungen und Variationszyklen des Frühbarocks von Geminiani, Schop, Dowland, van Eyck, Nussen, Pepusch, Händel und Purcell.
Sonntag, 24.01.2014
Dover Quartet
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Aktuell gilt das amerikanische Dover Quartet in der internationalen Kammermusikszene als eines der bemerkenswertesten Ensembles und als d a s junge Streichquartett der USA überhaupt (The New Yorker). So verbuchte es bei seinem phänomenalen Gewinn des renommierten Banff International String Quartet Competition 2013 sowohl den Großen Preis als auch alle drei Sonderpreise für sich. Daher verwundert es auch nicht, dass die Geiger Joel Link und Bryan Lee, die Bratscherin Milena Pajara-van de Stadt sowie der Cellist Camden Shaw mit ihrem Quartett in den großen Musikzentren der Welt derzeit zu den gefragtesten jungen Musikern gehören.

Als Beitrag zu unserem Saisonjubiläum stehen auf dem Programm drei ganz besondere Perlen der Quartettliteratur: das „amerikanische“ Streichquartett op. 96 von Antonin Dvořák, op. 66 von Mieczyslaw Weinberg und op. 59/1 von Ludwig van Beethoven.
Freitag, 19.02.2016 *
Severin von Eckardtstein and Friends
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Kammermusik im Kreise von Freunden als Ideal gemeinsamen Musizierens in enger Verbundenheit und verständnisvoller Nähe ist nicht nur für die Interpreten ein Vergnügen, sondern auch für das Publikum besonders reizvoll. Einige jüngere, bei den Bruchsaler Schlosskonzerten teilweise bereits in unterschiedlichen Formationen aufgetretene und mit dem vielfach preisgekrönten Pianisten Severin von Eckardstein befreundete Kammermusiker pflegen und genießen dies auf ganz besondere Weise. Mit von der Partie sind dabei die Geigerinnen Liza Ferschtman und Franziska Hölscher, der Bratscher Nimrod Guez und der Cellist Maximilian Hornung.

Zu hören sind neben der Duosonate op. 56 von Sergej Prokofjew die beiden Trios op. 114 von Johannes Brahms und Nr. 1 von Sergej Rachmaninow sowie das selten gespielte Klavierquintett f-Moll von César Franck.
Freitag, 11.03.2016
Klaviertrio
Corina Belcea - Antoine Lederlin - Michail Lifits
belcea lederlin lifits
Als Mitglieder des berühmten, in London residierenden und bereits 2003 bei uns spielenden Belcea Quartet haben die rumänische Geigerin und Namensgeberin Corina Belcea und der französische Cellist Antoine Lederlin eine künstlerische Vision: „Was unsere Musik antreibt, ist die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit sowie das unstillbare Verlangen, seine eigenen Grenzen zu erweitern und dabei Wahrheit über sich selbst zu erfahren.“

Zusammen mit dem 1982 in Usbekistan geborenen, in Deutschland aufgewachsenen und von Karl-Heinz Kämmerling ausgebildeten Pianisten Michail Lifits, u.a. Preisträger des internationalen Busoni-Wettbewerbs, präsentieren sie in diesem Sinne (und in Abänderung des auf dem Saisonflyer veröffentlichten Programms) Wolfgang Amadeus Mozarts graziöse Neun Variationen über ein Menuett von Jean-Pierre Duport KV 573, die ebenso virtuose Sonate für Violine und Cello op. 7 von Zoltán Kodály sowie das überaus zauberhaft-bewegende Klaviertrio op. 99 von Franz Schubert.
Freitag, 15.04.2016
Kristóf Baráti, Violine / Klára Würtz, Klavier
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Weltweit regelmäßig Gast in den bedeutendsten Konzertsälen hat sich der 1979 geborene ungarische Geiger Kristóf Baráti bereits in der internationalen Spitzengruppe der Violinisten seiner Generation fest etabliert. Zunächst aufgewachsen in Venezuela studierte er in Budapest und gewann mit seiner legendären Stradivari „Lady Harmsworth“ u.a. den besonders prestigeträchtigen internationalen Paganini-Wettbewerb in Moskau.

Mit der ungarischen Ausnahmepianistin Klára Würtz vom Amsterdam Piano Trio verbindet ihn eine lange und außerordentlich erfolgreiche kammermusikalische Zusammenarbeit.

In ihrem Beitrag zu unserem Jubiläumsprogramm rahmen die beiden Künstler mit den Beethoven-Sonaten Nr. 2 und Nr. 9 das Impromptu op. 142 von Franz Schubert und die Chaconne aus der Partita d-Moll von Johann Sebastian Bach.
Freitag, 03.06.2016
Spark – Die klassische Band
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Zum Saisonabschluss – auch für die vielen Interessenten, die im letzten Jahr leider keine Karten mehr bekommen konnten – im Re-Engagement das junge und aktuell führende Quintett der kreativen Klassikszene mit Daniel Koschitzki und Andrea Ritter (Blockflöten), Stefan Glaus (Violine/Viola), Victor Plumettaz (Cello) und Mischa Cheung (Klavier).

Titel des neuen, atemberaubend-virtuosen Programms: „Songs in other Words - Mendelssohn reloaded“.
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