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Freitag, 5. Oktober 2018, 20.00 Uhr
Schuberts „Forelle“: Vollendung und Wagnis

Das legendäre „Forellenquintett“ von Franz Schubert eröffnet die neue Saison der Bruchsaler Schlosskonzerte. Das ad-hoc-Ensemble der fünf international renommierten Solisten Silke Avenhaus (Klavier), Lena Neudauer (Violine), Wen Xiao Zheng (Viola), Danjulo Ishizaka (Violoncello) und Rick Stotijn (Kontrabass) wird dabei Schuberts einziges Klavierquintett nicht nur werkgetreu interpretieren, sondern auch die spannende Frage stellen: lässt sich mit dieser wunderbaren Musik noch mehr anfangen?

Gemeinsam mit den fünf zeitgenössischen europäischen Komponisten Ferran Cruixent (Spanien), Osmo Tapio Räihälä (Finnland), Gerald Resch (Österreich), Johannes Schachtner (Deutschland) und Dejan Lazić (Kroatien) haben sie eine aufregend-bewegende wie lustvoll-kreative Antwort gefunden: dem berühmten Variationssatz des Quintetts werden fünf neu komponierte Variationen angefügt, in welchem je eines der Instrumente gesondert ausgeleuchtet wird.

Ergänzt wird dieser außergewöhnliche Konzertabend durch das gleichfalls einzige Klavierquartett Es-Dur op. 47 von Robert Schumann, das der Komponist gegen Ende seiner Schaffenszeit schrieb und das – neben Schuberts „Forelle“ – als eines der schönsten Werke der Romantik gilt.

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